
Eins Drei Drei – Polizei – auch auf der Insel!
Wo Millionen Mensche sind, brauchen auch viele Hilfe. Erste Anlaufstation für Fragen aller Art sind an den drei Festtagen die 700 uniformierten Beamten der Wiener Polizei!
Das Inselfest ist erwachsen geworden! Nirgendwo sonst in der Stadt – und in ganz Europa – treffen an drei Tagen so unterschiedliche Typen der Gattung Mensch in so großer Zahl aufeinander. Familien mit ihren (Klein-) Kindern, die Omas und Opas, das „Mainstream“-Publikum, die „jungen Wilden“ – vom Rocker über den Gruftie bis zum Metaller –, und den „g’mütlichen“ Jazzen, World-Musikanten und Wienerlied-Interpreten. Da geht nicht nur die eine oder andere Geldbörse verloren, sondern ab und zu auch ein Kind. Da werden Bühnen auf dem weitläufigen Gelände gesucht, manche bekommen sich in die Haare, und Streite müssen geschichtet werden.
Kontrollinspektor Helmut Teufel kann aus der Schule plaudern. Er hat das Donauinselfest miterlebt, denn er trat noch lange vor der DIF-Geburtsstunde, nämlich bereits 1979, in Floridsdorf seinen Dienst an: „Wir gehen Streife, natürlich. Bei diesen großen Festen fungiert man auch als Auskunftsperson, man muss den Bühnenplan im Kopf haben. Wo spielt sich was ab, wo ist was los? Man fungiert als Hilfeleister, weil die Polizei ist Ansprechpartner Nummer Eins. Wenn es brennt wird die Polizei gerufen, wenn jemand zusammenbricht auch. Das ist in Wien einfach so, das war immer so und das wird immer so bleiben. Am Land läuft das ein Bissl anders ab. Es kommen natürlich Diebstähle vor, Überfälle, Unfälle. Der Polizist sticht durch seine Uniform aus der Menge hervor und ist wie der Rettungsschwimmer in den Serien. Er ist jemand, an den ich mich wenden kann. Weil ich meine Geldtasche verloren hab, weil ich mein Kind verloren hab, was leider immer wieder vorkommt bei so großen Menschenansammlungen. Der Polizist weiß weiter!“
Der „oberste Kiberer“ – wie Polizisten in Wien manchmal mehr, manchmal weniger liebevoll genannt werden – ist während des Inselfests Oberstleutnant Günther Berghofer, Kommandant des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf. Er trägt die Verantwortung und leitet den uniformierten Einsatz. „Es ist ein Teil meines Jobs“, hat sich der Kommandeur mit den drei Tagen Festival-Einsatz längst arrangiert. Berghofer ist heuer bereits zum 17. Mal auf der Insel, und war in der Vergangenheit in den unterschiedlichen Funktionen tätig. Bis zu 700 Beamte müssen von ihm koordiniert werden: „In der Hochkonjunktur sind 350 Einsatzkräfte pro Tag auf der Insel, der Personalhöchststand ist am Samstag, gegen 18, 19 Uhr erreicht. Und das geht die ganze Nacht durch, bis zwei, drei in der Früh“. Besonders freut er sich über engagierte Mitstreiter: „Es gibt Beamte, die sich freiwillig drei Tage lang zum Dienst melden und das nicht missen wollen!“
Frei von der Leber weg: Walter Weiss, Bezirksinspektor, ist kein Freund von großen Menschenmassen. Obwohl er im Jubiläumsjahr 2008 sein zehntes DIF begehen wird, sieht er das Megaevent professionell und von der dienstlichen Seite. „Ich sag’s ganz ehrlich: Bei mir persönlich ist es nicht freiwillig, man wird einfach kommandiert. Ich würde privat auch nicht hingehen, da sind mir zu viele Personen auf einem Fleck. Ich bin eher ruhiger und habe gern meine Ruhe“, macht er kein Geheimnis, aber: „Wenn man in Floridsdorf oder Donaustadt Dienst macht, gehört das jedes Jahr dazu. Das ist eine Veranstaltung wie der Opernball, das hat man jedes Jahr. Und man braucht dort jeden Mann.“
„Urgestein“ Teufel, ein weit gereister Mann mit der Sehnsucht nach fernen Ländern, blickt gelassen auf beinahe drei Jahrzehnte Dienst in „Transdanubien“ zurück. Ein Bisserl Wehmut schwingt mit, wenn er sich an die ersten Inselfest-Jahre erinnert: „Ich bin seit 1979 im Bezirk, hab’ das DIF also von Anfang an miterlebt. Da hat sich natürlich viel verändert. Vor 24 Jahren war das Menschenaufgebot nicht so groß, wir waren mit einem alten VW-Bus unterwegs und waren sieben, acht Polizisten, stationiert unter der Nordbrücke. Ich kann mich noch erinnern, dass wir eine alte Olympia-Schreibmaschine mit hatten. Damals waren vielleicht 200.000, 250.000 Menschen da, was eine Sensation war. Es war halt im kleinen Rahmen. Es gab ein Bierzelt, wo sich die Spitze getroffen hat und wo es eskalieren hätte können – Kampftrinker eben. Drogenprobleme gab es relativ wenige, ein paar Kiffer, die einen Joint geraucht haben, hatten wir schon. Die Nachfrage und das Angebot, so wie es heute da ist, gab es nicht. Die Welt hat sich auch da verändert. Von Jahr zu Jahr wurde das Fest größer, es kamen immer mehr Menschen.“
Deshalb beginnen für Leiter Berghofer die Vorarbeiten sehr früh. „Die erste Vorbereitung ist unmittelbar nach dem abgeschlossenen Fest. Wir machen sofort eine Nachbesprechung, damit Erfahrungsberichte noch aktuell und frisch sind“, plaudert der Oberstleutnant aus der Schule, „2006 haben wir uns mit den Wr. Linien hingesetzt, weil es Probleme beim Publikumsabstrom im Bereich der Floridsdorfer Brücke gab. Diese Erfahrungen haben wir heuer schon umgesetzt, alles lief besser“. Aber auch die Polizei braucht Hardware, es geht um die Organisation oft ganz banaler Dinge: „Im frühen Frühjahr beginnen die Planungen wie das Reservieren der Polizeitretgitter, wir brauchen dort Hunderte davon. Die heiße Phase ist im Mai und im Juni. Es ist bereits viel Routine dabei, wir müssen nicht immer bei Null anfangen, sondern können auf Erfahrungen aufbauen. Im Februar wird mit der Dienstplanung angefangen, die Koordination mit dem Veranstalter, wo Stützpunkte eingerichtet werden.“ Ein besonderes Augenmerk hat Berghofer auf die Auswahl der leitenden Beamten, die vom Polizei-Container aus dirigiert werden: „Der Hauptbereich ist die Vorbereitung. Ich such’ mir meine Kommandanten aus, es werden die Bereiche aufgeteilt. Das sind verlässliche und profunde Kenner der Materie, weil ich ja nicht überall selbst sein kann und soll – ich koordiniere.“ Aber: „Ich muss für alle anderen erreichbar sein, und ich bin vor Ort unterwegs und mache mir ein Bild.“
Gerade das extreme Wetter im Vorfeld des Festivals 2007 machte der Polizei zu schaffen. Zwei Unwetterfronten – eine am noch Konzert freien Donnerstag, eine just zum Beginn der Konzerte am Freitag – verlangten blitzschnelles Handeln. Die Menschen – Mitarbeiter und Besucher – mussten gewarnt und in Sicherheit gebracht werden. Das Resümee von Günther Berghofer: „Es gibt kein DIF das gleich abläuft oder das wie das vorige ist. Was für viele ein neuer Faktor war, war die akute Wetterlage. In Zukunft werden wir den Wettefaktor noch mehr berücksichtigen. Konkret: Wenn das Unwetter in dieser Spontaneität am Freitag, Samstag oder Sonntag passiert, ist für eine große Anzahl an Menschen eine größte Gefährdung gegeben. Dieser Herausforderung muss man sich stellen und Konzepte entwickeln, um die Gefährdung möglichst gering zu halten.“
Rekordjahr 2007: Am Samstag, als Rainhard Fendrich für seinen Freund, den am Vortag verstorbenen Georg Danzer, zum Insel-Konzert antrat, blickte der Star auf ein Menschenmeer. Kontrollinspektor Teufel erinnert sich: „200.000 Menschen am Samstag vor der Hauptbühne, da konnte man nicht mehr gehen. Man hatte Probleme, sich durch zu drängen. Die Menschen waren derart dicht gepackt, mehr ist an einem Platz nicht mehr möglich. Außer, man teilt das auf einige Schwerpunkte auf.“ Eine andere Alternative: „Oder man baut eine neue Brücke“, lacht Teufel.
Einen wesentlichen Beitrag zur „Entschärfung“ der Sicherheitslage beim Donauinselfest sind die neuen Alko-Kontrollen beim Zugang. „Harte“ Getränke dürfen auf das Veranstaltungsgelände erst gar nicht mitgebracht werden und werden von Security und Polizei konfisziert. Zudem wurden – wie bereits in den Vorjahren – die Verkaufsstände streng kontrolliert: An Jugendliche unter 16 Jahren durfte kein Alkohol ausgeschenkt werden. „Unter Beteiligung der Polizei führt der Veranstalter die Kontrollen selbst durch. Wir sind anwesend und, wenn es nötig ist, schreiten wir ein. Die Jugendschutzbestimmungen zu kontrollieren ist unsere Kompetenz, das wurde verstärkt. Wenn wir uns da ins Zeug werfen, ersparen wir uns nachher das eine oder andere Problem, das durch Alkohol zustande kommt, wie zum Beispiel Vandalismus oder Gewaltdelikte“, analysiert Kommandant Berghofer. Und er konnte nach dem DIF 2007 eine positive Bilanz ziehen: „Der Veranstalter hat diese Maßnahme richtig gesetzt. Es wurden viele durch die Medien erreicht, es wurde eine Sensibilität in der Bevölkerung geschaffen, dass man sich dem Problem Alkoholismus stellen muss. Die Koma-Trinker unter 16 Jahren waren für uns beim DIF nie das Problem, angesoffen sind die Älteren. Die Maßnahme ist zu begrüßen! Es ist ja nicht so, dass die Mehrzahl der 16jährigen schwer angeheitert zum DIF kommt, das ist auch dort eine Minderheit... Vielleicht wurden einige davon ja abgehalten.“ Bezirksinspektor Weiss kann seinem Vorgesetzten nur beipflichten. „Das ist eine präventive Arbeit“, erläutert er und erinnert sich: „In der Nähe von uns war ein Container für die abgenommen Flaschen, da war ein regelmäßiges Kommen. Ob die Alkokontrollen wirklich eine direkte Auswirkung hatten, kann man vermutlich nicht so genau sagen. Es ist eine gute Idee, weil man so manchen Personen die Grenzen aufzeigt und das Fest im Rahmen bleibt.“
Aber wie in jedem Inseljahr gab es kaum Grund zur Beschwerde. Deshalb grenzt der Einsatz für Berghofer beinahe schon an Routine. „Die normale Arbeit läuft ganz normal weiter, natürlich werden Tätigkeiten ausgelagert. Ich leite den Einsatz, die Zentrale ist bei der Floridsdorfer Brücke. Es gibt Begehungen, Kontakte zum Veranstalter, Koordination mit Feuerwehr und Rettung, es sind Fahrradstreifen im Einsatz. Das funktioniert aber nur, wenn der Publikumsandrang nicht so groß ist, denn sonst ist auch mit dem Rad kein Durchkommen mehr. Deshalb sind die Polizeikräfte über die ganze Insel verstreut und wir müssen sie nicht erst zuführen. Es ist viel Abwarten...“ Zusätzlich zur Polizei sind beim DIF private Sicherheitsdienste tätig, um den reibungslosen Ablauf des Festivals zu garantieren. Man arbeitet zusammen. „Es gibt grundsätzlich wenige Berührungspunkte, die manchen ihren Bereich, wir den unseren. Dort wo zusätzlich polizeiliche Hilfe von Nöten ist, gibt’s eine temporäre Zusammenarbeit“, schildert Berghofer und ergänzt: „Wir müssen einander ja nicht lieben, es muss funktionieren. Wir haben da eine sehr gute Basis, vor allem mit den Veranstaltern.“
Einer der Beamten direkt „an der Front“ ist Walter Weiss. Sein Insellalltag: „Der Normalfall ist, dass von den Container-Kommandanten Streifen eingeteilt werden, die ein, zwei Stunden dauern. Damit ist das Gebiet mit Streifen abgedeckt. Wenn es Einsätze wie Raufhandel gibt, versuchen wir, die Streifen zusammenzuziehen. Früher, wie ich mich erinnern kann, gab es ja nur Fundanzeigen und solche Sachen. Heute gibt es ein eigenes Wachzimmer, eine kleine Polizeiinspektion ist da aufgebaut. Man versucht, vor Ort vieles aufzunehmen, der Großteil der Anzeigen kommt im Nachhinein. Man braucht also nur ein paar Leute bei den Containern, den Rest kann man auf Streife schicken.“ Für Helmut Teufel ist das Donauinselfest eine willkommene Abwechslung im Berufsalltag. „Es ist sicher ein anderes Arbeiten als mein Tag-tägliches.“, freut er sich, „Die Menschen sind dort in Feststimmung, da sind sie eben anders als wenn sie im Alltag die Polizei rufen. Die Menschen sind lockerer und der Umgang mit der Exekutive ist viel einfacher. Für mich ist das ein angenehmes Arbeiten, sehr intensiv vom Aufwand her und von den Stunden.“ Die Erholung kommt bei Teufel ein Wenig zu kurz: „Zum Schlafen kommt man nicht sehr viel. Ich war an den drei Tagen soviel wie möglich im Einsatz und hatte am Montag dann wieder 24 Stunden lang Dienst. Da hatte ich nicht viele Ruhephasen, war trotzdem aber immer gut gelaunt. Es geht ja alles viel leichter wenn man gut gelaunt ist. Das Leben ist ja eh viel zu kurz“.
Nicht viel anders ergeht es seinem Chef, Berghofer: „Zum Schlafen komme ich schon, wir haben unsere Dienstzeiten angepasst. Wir haben genügend Kräfte, sind darauf eingestellt und wissen, was auf uns zukommt. Da ist Routine dabei...“ Walter Weiss hat 2007 wieder einmal beinahe durchgemacht. „Es kommt drauf an, wann man eingeteilt ist. Das längste ist der Samstag, das ist der stärkste Tag, wo auch die meisten Kollegen auf der Insel im Einsatz sind. Der größte Teil davon ist bis zum Ende vor Ort, bis drei, vier Uhr früh. Dann gibt es noch eine Nachsicherung, die auch in der Nacht zum Sonntag stärker besetzt ist.“, umreißt er den Einsatz und erzählt: „Bei mir war es heuer der Samstag. Ich war von etwa sechs Uhr früh an Wachkommandant und ab 14 Uhr bis etwa drei in der Nacht auf der Insel. Bis ich im Bett war, war es sicher vier, fünf Uhr morgens.“
Das Donauinselfest als polizeiliche Herausforderung – so sieht Kommandant Berghofer seinen jährlichen „Berufsausflug“: „Die vielen Menschen und die Bewältigung dieser Massen. Das ist die größte Herausforderung. Es ist für Außenstehende nur schwer erkennbar, was hinter den Kulissen passiert. Es ist schwer, dem Publikum zu erklären, warum wo abgesperrt ist, warum nicht noch mehr oder gar keine Menschen auf eine Brücke dürfen etc. Wenn es einen Stau auf der Brücke gibt, ist das ein starkes Gefährdungspotential.“ Ganz im Gegensatz zu seinem Kollegen Weiss, der Menschenmassen lieber meidet, freut sich Helmut Teufel über das Publikum. Und er plaudert aus dem Nähkästchen, dass auch Polizisten nur Menschen sind. „Natürlich kommt es vor, dass Kollegen – oder auch ich – auf dem Inselfest jemanden kennen lernen, das will ich gar nicht ausschließen. Ich hab’ vor Jahren eine ORF-Mitarbeiterin kennen gelernt, und da hat sich eine langjährige Freundschaft entwickelt“, erinnert er sich gerne, „Connecting People – auf jeden Fall. Auch wenn wir Uniform tragen, haben wir die gleichen Bedürfnisse und Anliegen wie andere auch. Wenn man durch die Menschen geht, die Musik spielt, ist das ein ganz anderes Auftreten, als wenn man zu einer Schlägerei, zu aggressiven, aufgebrachten Leuten gerufen wird. Und man bekommt eine gute Farbe. Das Inselfest wird von den Kollegen gut aufgenommen!“
Dem entsprechend beginnt Teufel seinen ersten Inseltag immer gut gelaunt: „Vielleicht ist es die langjährige Erfahrung. Ich kann sehr wohl sehr grimmig und böse sein, aber ich gehe unbefangen hin. Es beginnt jedes Jahr bei Null. Was letztes Jahr war, war eben, ich stelle mich den aktuellen Aufgaben. Und da kommt es drauf an, ob ich dann grimmig bin oder nicht. Die drei Tage waren im Sommer 2007 angenehm. Für dieses große Menschenaufkommen war es außerordentlich friedlich.“ Walter Weiss ortet „business as usual“: „Obwohl mir das Inselfest nicht liegt, bin ich nicht grimmig! Dienstlich kann man sich darauf einstellen, dass man zu tun hat. Ich glaube es ist genau so, wie wenn man am Funkwagen einen Einsatz hat. Man weiß nie, was kommen wird. Ich glaube nicht, dass man bei einem Donauinseleinsatz anders reagiert als an den restlichen 362 Tagen des Jahres.“ Er ergänzt: „Man hofft immer, dass nix passiert, dann ist alles friedlich, alles eitel Wonne. Dass das nicht immer so ist, wissen wir eh alle.“ In seinen neuen Jahren Dienst beim Inselfest „kann ich mich an nichts Besonderes erinnern, es war immer normale Arbeit. Heuer war ich am Rande dabei, als ein kleines Mädchen ,gefunden’ wurde und ein Kollege von der Diensthundeabteilung konnte die Eltern ausfindig machen. Das sind positive Erlebnisse. Es gibt aber auch unschöne Erfahrungen, bei tragischen Ereignissen, die am Rande passieren.“
Für das kommende Jubiläumsfest – und alle folgenden – hat Oberstleutnant Berghofer immer den gleichen Wunsch, „dass sich das Publikum in der Masse vernünftig verhält und selbst Risikofaktoren abschätzt.“ Er appelliert: „Muss ich mit dem Doppelkinderwagen in die Masse rein fahren? Das Publikum soll auch ein Bissl Eigenverantwortung tragen, auch was den Konsum von Alkohol betrifft.“
Insel-Urpolizist Teufel bringt es auf den Punkt. „Ich werde im kommenden Jahr ziemlich sicher dabei sein“, freut er sich schon jetzt, „Ich hoffe, dass alles ruhig und friedlich verläuft und dass es ein schönes Fest für alle wird. Dass die Menschen wieder friedlich miteinander feiern und sich freuen. Konflikte sind da und werden immer wieder entstehen. Die kann man aber ohne Gewalt und Fäusten regeln, da kann man mit einander reden. Viele haben das verlernt... Es soll ein schönes Fest sein. Wo gibt es sonst die Möglichkeit, gratis so viele Musikdarbietungen zu hören? Man zahlt ja nichts, außer das, was man konsumiert. Da soll man sich nicht sinnlos berauschen, das soll man bewusst mitbekommen. Dann ist das Erlebnis noch intensiver. Ich wünsche mir ein friedliches Fest, nicht nur im Jubiläumsjahr, sondern auch für die nächsten 25 Feste!"