
Ein internationaler Vergleich - Das DIF in bester Gesellschaft
Einzigartig. Besser kann man das Donauinselfest gar nicht beschreiben, denn auch im internationalen Vergleich kann sich die gigantische Volksbelustigung sehen lassen: Kein anderes Fest bietet bei freiem Eintritt derartig viel Entertainment für so viele Menschen! Natürlich ist vor allem in Österreich das Fest der SPÖ Wien allein auf weiter Flur: Das bisher am besten besuchte Stadtfest zog eine dreiviertel Million Besucher an, zum Hauptstadtfest in St. Pölten kommen gerade noch 50.000 Fans.
Blickt man über die Grenzen, muss man das Donauinselfest an den größten Veranstaltungen der Welt messen. Bei unseren europäischen Nachbarn, in Deutschland, kann das „Bochum-Total“-Festival an vier Tagen mit einer progressiven Musikmischung von Jazz bis Hardrock bis zu einer Million Menschen bei ebenfalls freiem Eintritt in die Rohrpott-City locken. Noch immer stattliche 500.000 Fans kommen zum Straßenfest in Köln. Nach einem kommerziellen Experiment der Marke „Ballermann-Festivität“ setzt man nun auf weniger bekannte Künstler und unterstreicht den kulturellen Charakter.
Als „Dankeschön“ an eifrige Spender für Kinderkrankenhäuser richtet die polnische Stadt Kostrzyn das Musikfestival „Haltestelle Woodstock“ aus. Im Jahr 2004 kamen immerhin 400.000 Besucher. Pop-Stars der Marke Mel C. begeistern beim „Parkpop“ im holländischen Den Haag jährlich knapp 350.000 Menschen. Zum „Carnival“ des hippen Londoner Viertels Notting Hill tanzen zwar bis zu eineinhalb Millionen Menschen, doch das Kernstück des britischen Spektakels sind Umzüge karibischer und afrikanischer Einwanderer und nicht Live-Konzerte. Ebenso nur bedingt mit dem DIF vergleichbar ist das größte Happening in der Schweiz, die jährliche Street Parade in Zürich. Zum Techno-Umzug der schrillen Sorte kommt meist eine Millionen Tanzwütige.